German Blog Welche Rasenbegrenzung eignet sich für Mähroboter?

Welche Rasenbegrenzung eignet sich für Mähroboter?

08.06.2021
Mit einem Mähroboter reduziert sich der Aufwand für die Rasenpflege deutlich, schließlich entfällt das mindestens wöchentliche Mähen des Rasens, wenn der fleißige Gartenhelfer seine Runden ohne menschliches Zutun völlig autonom zieht. Oft bleiben dabei allerdings die Rasenkanten stehen, da der Roboter bauartbedingt einfach nicht bis zum äußersten Rand vordringen kann. Hier hilft dann meist nur das manuelle Trimmen der Rasenkanten – es sei denn, die Rasenbegrenzung ist speziell auf den Mähroboter ausgelegt.

Einen Mähroboter schafft man sich in der Regel an, um sich nicht weiter um die Rasenpflege kümmern zu müssen, damit mehr Zeit für die schönen Dinge des Gartens bleibt. Nicht selten klappt das hervorragend, der Roboter sorgt für einen gesunden Rasen und gleichmäßigen Schnitt – zumindest bis zu den Rasenkanten. Sind diese nicht auf die Arbeit des kleinen Helfers ausgelegt, kann dieser sie nicht vollständig erreichen, sodass ein schmaler Streifen des Rasens stehenbleibt, bei dem letztlich nur das manuelle Trimmen der Kanten hilft. Um das zu vermeiden, bieten sich spezielle Rasenbegrenzungen an, die sich gut für Mähroboter eignen.


Geeignete Rasenbegrenzungen für Mähroboter


Eine Rasenbegrenzung, die speziell auf das Fahrverhalten des Mähroboters abgestimmt ist, erspart Ihnen in Zukunft viel Arbeit und Mühe für die Pflege der Rasenkanten. Der Trick ist dabei einfach, einen ebenerdigen Abschluss zu schaffen, der gerade so breit ist, dass der Mähroboter ihn befahren kann und mit seinen Klingen auch die äußerste Kante erreicht. Das funktioniert natürlich besonders einfach, wenn der Garten gerade erst in Planung ist, lässt sich aber auch nachträglich noch erledigen.


Messen Sie dazu zunächst den Abstand von Begrenzungsdraht und Rasenschnitt, um zu ermitteln, wie groß der Abstand zu Mauern oder Zäunen sein muss.


Rasenkanten aus Metall und Kunststoff


Nicht geeignet sind Rasenkanten aus Metall. Diese können das Signal des Roboters empfindlich stören und das Fahrverhalten negativ beeinflussen. Bei Rasenkanten aus Kunststoff oder Gummi besteht hingegen meist das Problem, dass diese nicht komplett ebenerdig sind, sodass der Roboter sie nicht einfach überfahren kann und dennoch Nacharbeiten mit dem Rasentrimmer nötig sind. 


Bringen Sie die Rasenkanten aus Kunststoff ebenerdig in den Boden, platzieren Sie den Begrenzungsdraht so, dass der Roboter bis zur äußeren Rasenkante mäht, d. h. auch über die Einfassung hinweg. Beete sollten die gleiche Höhe wie die Oberfläche des Rasens haben – aber nicht bis an den äußeren Rand bepflanzt sein.


Rasenkantensteine aus Beton oder Naturstein


Am besten geeignet sind Rasenkantensteine mit einer glatten Oberfläche. Grob behauene Steine führen tendenziell zu einer holprigen Fahrt des Roboters, was entweder dazu führt, dass er auch mal über den Rand hinausspringt, oder aber die Kante nicht gleichmäßig schneidet. Die Stabilität bei der Fahrt lässt sich hier allerdings mit einem Mähroboter mit grobstolligen, besonders geländegängigen Rädern verringern, sodass auch bei Unebenheiten stets ein guter Grip gegeben ist.


Um den Durchwuchs von Unkraut zu verhindern, ist bei Rasenkantensteinen oft eine fugenversetzte zweireihige Verlegung empfehlenswert. Ob in einer oder zwei Reihen ist das Verlegen jedoch mit etwas Arbeit verbunden. Damit die Steine am Ende wirklich ebenerdig im Boden liegen, müssen Sie hier zunächst einen Graben ausheben und eine ebene Schicht Sand hineinfüllen, um die Steine dann plan einzubetten.


Stecksysteme aus speziellen Metallen


Besonders einfach lassen sich Stecksysteme aus Metallblechen verlegen, die der Rasenroboter einfach befahren kann. Diese haben gleichzeitig den Vorteil, dass das anteilige Kupfer einen wirksamen Schutz gegen Schnecken bietet. Diese bilden produktabhängig mit der Zeit eine Rostpatina, die gleichzeitig einen tollen Effekt in Ihren Garten bringt.


Die Alternative: Mähroboter mit Kantenschnittfunktion


Während die Klingen bei den meisten Mährobotern mittig unter dem Gerät angebracht sind, sodass zwangsläufig ein mehr oder weniger großer Abstand zur Gehäusekante entsteht, die dazu führt, dass der Roboter den letzten Streifen zwischen Gerät und Rasenkante nicht erreichen kann, sind die Messer bei Robotern mit Kantenschnittfunktion seitlich angebracht. Die Klingen ragen so über den Radstand hinaus, sodass sie wirklich fast bis an den äußersten Rand des Gehäuses mähen (natürlich ist auch hier aus Sicherheitsgründen ein kleiner Abstand gegeben). Die Rasenkante entlang von Zäunen und Mauern ist damit nur noch minimal, das Trimmen lohnt hier kaum. 


Wer hier dennoch Wert auf einen sauberen Abschluss legt, platziert einfach zusätzlich eine Reihe Rasenkantensteine entlang der Rasenkante. Der Mähroboter kann diese mit einer Seite befahren und mäht auch wirklich den letzten Rest.


Weitere Tipps für robotergerechte Rasenkanten

  • Die Winkel sollten nicht wesentlich kleiner als 90° sein. Das führt entweder zu aufwendigen Wendemanöver – oder der Rasenroboter kann die letzten Ecken gar nicht erst erreichen.
  • Planen Sie keine Rasenkanten, bei denen der Begrenzungsdraht deutlich unter einem Meter beieinander liegt. Derart enge Passagen führen nicht selten zu Irritationen bei der Navigation.

Legen Sie Wert darauf, für den perfekten Rasen in Zukunft weder zum Rasenmäher noch zum Trimmer greifen zu müssen, empfiehlt sich eine Gartengestaltung, bei der die Rasenkanten an die Arbeit des Mähroboters angepasst sind. Das mag einmalig mit etwas Arbeit verbunden sein, erspart Ihnen in Zukunft jedoch jede Menge Zeit.

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