Outdoorküchen – Gäste direkt im Garten verwöhnen

May 21st, 2019

Einweggrill war gestern. Längst ist das Grillen im Garten fast zu einer eigenen Wissenschaft verkommen. Kein Wunder also, dass das Sortiment des klassischen Holzkohlegrills längst um Deluxe-Grillstationen mit zahlreichen Zusatzfeatures ergänzt wurde. Der neueste Trend sind komplette Outdoorküchen, die der Einbauküche im Haus in kaum etwas nachstehen.

 

 

Vorteile von Outdoorküchen – volle Flexibilität

 

Zum einen ist da natürlich das schöne Wetter, das du mit der Outdoorküche in vollen Zügen ausnutzen kannst. Im Freien zu kochen ist immer etwas Besonderes – erst recht mit einer kompletten Küchenausstattung. In der Außenküchen lassen sich Wok-Gerichte ebenso zubereiten wie Gemüse, Spaghetti oder ein saftiges Steak auf dem Grill. Und das nicht isoliert, während sich die Gäste im Garten amüsieren, sondern direkt an Ort und Stelle.

 

Die Ausstattung der Outdoorküche

 

Natürlich gibt es auch hier zahlreiche Varianten vom Basic-Einsteigermodell bis zur vollausgestatteten Luxusvariante mit Wok-Einsatz, Abdeckhaube zum Backen und Halterungen, um auch größere Braten an Spießen zu braten. Die meisten Modelle sind dabei modulartig erweiterbar, sodass du deine ersten Versuche getrost mit der Grundausstattung machen und dann schrittweise aufrüsten kannst.
Sinnvoll ist allerdings, direkt von Anfang an auf eine Arbeitsfläche zu achten, auf der du Platz hast, um Speisen zu bearbeiten. Es geht hier schließlich nicht darum, ein Stück Fleisch auf den Grill zu werfen, sondern eventuell auch um das Zubereiten kompletter Menüs. Ablageflächen und Stauraum für verschiedene Küchenutensilien helfen außerdem, Ordnung zu wahren und erleichtern die Arbeit ungemein.
Besonders praktisch ist zudem eine Spüle. Den Wasserhahn kannst du bei den meisten Modellen einfach an den Gartenschlauch anschließen und hast so die Möglichkeit, das Gemüse aus dem eigenen Garten direkt vor Ort zu putzen. Das einzige Manko: Es fehlt in der Regel an einem Warmwasseranschluss, sodass der Abwasch nach dem Essen trotzdem im Haus stattfinden muss. Wer einen festen Wasseranschluss installiert, achtet am besten darauf, dass dieser im Winter frostsicher ist.
Ganz besondere Luxusversionen verfügen natürlich nicht nur über Warmwasser, sondern bieten auch die Option, elektrische Geräte wie Öfen, einen Induktionsherd oder Kühlschrank zu integrieren.

 

 

 

 

Outdoorküche Marke DIY – Außenküche selber bauen

 

Die Anschaffung einer Außenküche kann kostspielig sein. Einfache Grillwagen kosten um die 1.000 Euro, eine komplette Küchenausstattung steht der klassischen Einbauküche in kaum etwas nach. Wer nicht direkt über ein größeres Budget verfügt, kann den Grillplatz schrittweise um Ablageflächen, Kochfeld und eine Spüle erweitern – oder selbst Hand anlegen und mit der Küche Marke Eigenbau bares Geld sparen.

 

Planung der Outdoorküche

 

Zunächst ist da natürlich der Standort. Dieser ist im Idealfall möglichst vor Wind und Wetter geschützt und vor Zugluft sicher. Je nach meist genutzter Kochzeit lohnt sich auch ein Blick auf den Sonnenstand zur Mittagszeit oder in den Abendstunden. Mit einem Dach musst du nicht direkt bei jedem Regenschauer flüchten. In unmittelbarer Nähe zum Nachbargrundstück lohnt sich eventuell auch ein Lärm- und Sichtschutz beziehungsweise gegebenenfalls eine zusätzliche Abzugshaube am Grill, um Belästigungen durch Rauch zu vermeiden.
Auch der Zugang will wohl durchdacht sein. Die Küche sollte von allen Seiten gut zugänglich sein. Bei einem eher geringen Platzangebot ist also vielleicht die einfache Kochzeile praktischer als eine ausladende U-Form. Gibt es in der Nähe eine Sitzecke für Gäste, planst du die Küche im Optimalfall so, dass du nicht mit den Rücken zu etwaigem Besuch kochst.

 

 

 

Materialien der Outdoorküche – Hauptsache witterungsbeständig

 

Außenküchen sind unter Umständen das ganze Jahr Wind und Wetter ausgesetzt. Kein Wunder, dass Hersteller Wert auf wetterfeste Materialien wie Edelstahl, Teakholz und Arbeitsplatten aus Granit legen. Ist die Küche fest verbaut, gibt es zudem häufig Unterbauten aus Mauerwerk oder Beton. Flexibler sind da Anrichten auf Rädern, mit denen du mal auf der Terrasse, mal in der lauschigen Sitzecke kochen kannst. Im Winter parkt die Küche einfach im Gartenhaus und ist bis zur nächsten Saison vor Wind und Wetter geschützt.
Für den Boden eignen sich ebene Flächen, die resistent gegen Fettflecken und Rotwein sind. Wasser- und ölabweisende Imprägnierungen von Naturstein oder Keramikplatten und Feinsteinzeug ermöglichen eine einfache Reinigung. Holz hingegen ist etwas pflegeintensiver und benötigt etwa zweimal jährlich eine Behandlung mit Öl.

 

Outdoorküchen bieten ein ganz besonderes Kocherlebnis. Dank modulartiger Erweiterungen kannst du die ersten Kochversuche im Freien mit der Grundausstattung starten und die Küche dann Schritt für Schritt erweitern.