Weshalb das Rasenmähen schlecht für Sie sein kann

    Das Mähen des Rasens ist für viele Menschen nur eine alltägliche Aufgabe, die oftmals aufgeschoben wird, bis sich der Garten in eine regelrechte Wildnis verwandelt hat. Doch damit nicht genug – neue Forschungsergebnisse belegen, dass das Rasenmähen eine tatsächliche Schädigung Ihrer Gesundheit hervorrufen kann.

    In jedem Jahr – vor allem in der sommerlichen Jahreszeit des Mähens – verletzen sich Tausende von Menschen durch Gartenrasenmäher. Dazu gehören auch elektrische Rasenmäher, Mähtraktoren und Handmäher. Sie sollten sich nicht in diese Liste einreihen – befolgen Sie unsere Ratschläge und erfahren Sie, wie Sie einen wunderschönen Rasen erhalten, ohne sich dabei gesundheitlichen Risiken auszusetzen.

    Die Gefahren beim Mähen des Rasens

    Wenn Sie Ihren Rasen mit einem benzinbetriebenen Rasenmäher mähen, setzen Sie sich unter Umständen großen Mengen von Chemikalien aus, die im schlimmsten Falle Krebs verursachen können. In nur einer Stunde erzeugen diese Mäher die gleiche Menge an Karzinogenen wie ein Fahrzeug auf einer Strecke von 160 Kilometern. Zudem geben Sie Kohlenstoffmonoxid, Stickoxide, Methangas, Kohlenwasserstoffe und Rauchpartikel an die Luft ab.

    Während Sie den Rasen mähen, befinden Sie sich stets in unmittelbarer Nähe der Abgase, die von den Gartenrasenmähern ausgestoßen werden. Gleichzeitig atmen Sie ständig gefährliche Gase ein, die nachgewiesenermaßen krebserregend sind.

    Auch fahrbare Mäher können eine regelrechte Gefahr darstellen, da beim Sitzen Hände und Füße in die Klingen geraten könnten, was oftmals zu schweren Verletzungen führt. Es sind sogar schon Fälle aufgetreten, bei denen Menschen von den Mähtraktoren gefallen sind und sich ernsthafte Quetschungen und Verstauchungen zugezogen haben.

    Die Verwendung von Handrasenmähern minimiert das Risiko giftiger Chemikalien und Stürze. Dabei treten jedoch andere Probleme auf. Das Schieben eines Mähers kann Ihren Rücken belasten, weil Sie sich dabei möglicherweise zu weit nach vorne lehnen und bis zu fünf zusätzliche Kilogramm auf Ihre untere Rückenpartie einwirken.

    Selbst elektrische Rasenmäher sind nicht vollkommen gefahrlos. Verbreitete Verletzungen umfassen elektrische Schläge und Stolpern sowie Unfälle mit dem nachgezogenen Kabel des elektrischen Gartenrasenmähers oder dem Verlängerungskabel.

    Wie kann man den Gefahren beim Rasenmähen entgegenwirken?

    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Gartenpflege, ohne sich dem Risiko einer Verletzung auszusetzen:

    • Dehnen Sie sich vor dem Rasenmähen und versuchen Sie, dabei eine gute Haltung zu bewahren.
    • Ziehen Sie den Rasenmäher nicht – schieben Sie ihn.
    • Überprüfen Sie Ihren Mäher in regelmäßigen Abständen und denken Sie daran, ihn im Frühling warten zu lassen.
    • Sie sollten den Motor abstellen, wenn Sie den Rasenmäher an eine andere Position verschieben oder wenn Sie ihn unbeaufsichtigt lassen.
    • Mähen Sie das Gras regelmäßig, damit es sich nicht unter dem Mäher ansammelt. Außerdem vermeiden Sie damit, auf versteckte Steine oder Äste zu stoßen.
    • Überlegen Sie sich, einen Mähroboter anzuschaffen. Mähroboter mähen das Gras für Sie und eliminieren das Verletzungsrisiko, da Sie sich bei seiner Arbeit nicht in der Nähe aufhalten. Die Verwendung eines Mähroboters gibt Ihnen zudem mehr Zeit für Ihre Lieblingsbeschäftigungen, weil Sie den Rasen nicht mehr selbst mähen müssen.

    Versuchen Sie, die Fenster Ihres Hauses möglichst geschlossen zu halten und denken Sie einmal darüber nach, eine Klimaanlage einzubauen.

    • Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt über eine geeignete medikamentöse Behandlung. Bei einer Gräserallergie sind Antihistamine eine verbreitete Behandlung. Zudem gibt es Injektionen, welche die Symptome lindern und abschwächen.
    • Bei der Gartenarbeit sollten Sie die Blumenerde etwas anfeuchten, damit keine Sporen in die Luft gelangen.
      Nach der Gartenarbeit sollten Sie sich stets die Hände sauber waschen und sich heiß abduschen, um alle Gräserpollen an Ihrem Körper zu entfernen.
    • Halten Sie Ihren Grasrasen immer kurz geschnitten. Wenn Sie einen Grasrasen haben, sollten Sie sich nicht um das Mähen kümmern, oder sie sollten dabei eine Maske tragen, die dazu entwickelt wurde, den Pollen aus der Luft zu filtern.
    • Denken Sie darüber nach, sich einen Mähroboter zuzulegen. Diese intelligenten automatischen Rasenmäher mähen für Sie den Rasen, minimieren das Risiko auf allergische Reaktionen und sparen gleichzeitig eine Menge Zeit.