Tipps für ein erfolgreiches Grasrecycling

    Viele Leute behandeln Ihren Rasen wie „Getreide“: sie (über)wässern und (über)düngen ihn, um außerordentliches Wachstum zu erreichen. Die „geernteten Früchte“ (Schnittgut) werden dann gesammelt und entsorgt. Sachgemäßes Mähen, Bewässern und Düngen bewirken ein eher zurückhaltendes Wachstum, aber dennoch einen gesunden grünen Rasen.Grasrecycling kann auf jedem gesundem Rasen betrieben werden, solange Sie die folgenden Richtlinien beachten:

    Rasenmäher
    Benutzen Sie einen Rasenmäher mit Mulchsystem. Friendly Robotics RoboMower® wurde speziell für das Mulchen entwickelt, er verfügt über ein hervorragendes Mulchdeck und Messer, die speziell dafür entwickelt wurden, das Gras hochzuheben und es für mehrmaliges Zerkleinern in den Mähkammern zu halten (bis zu 10 Mal), bevor es als natürlicher Dünger auf den Boden zurückfällt. Er zerschneidet das Gras in kleineres Schnittgut – zum schnelleren Abbau im Boden.

    Mähfrequenz
    Öfter mähen, weniger abschneiden“ ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Grasrecycling. Die meisten Rasenfreaks mähen ihren Rasen am liebsten einmal die Woche, meistens an einem schönen ruhigen Samstag. Grasrecycling bedeutet, dass der Rasen dann gemäht wird, wenn es nötig ist und nicht an einem künstlich geschaffenen Termin. Mit Friendly Robotics RoboMower® ist das leicht, da er alles von alleine macht. Planen Sie für Ihren RoboMower® einfach, wann er von der Ladestation losfahren soll, wann Sie wollen und so oft Sie wollen. Während der Mähsaison sollte die Mähfrequenz von ein mal jede Woche auf ein mal alle 5 Tage erhöht werden, da sonst das Gras zu hoch wird. Wenn das Gras hoch ist, verringern Sie lieber in mehreren Mähdurchgängen nach und nach die Schnitthöhe als alles auf einmal. Häufigeres und sachgemäßes Mähen bedeutet kleinere Schnittgutmengen, die leichter vom Boden aufgenommen werden, und innerhalb von wenigen Tagen verrotten können.

    Schnitthöhe
    Befolgen Sie die so genannte „1/3“-Regel: Lassen Sie den RoboMower® so oft mähen, dass nie mehr als 1/3 der Rasenhöhe bei einem Mähvorgang abgeschnitten wird. Korrektes Mähen erzeugt wenig Schnittgut, das die Grasoberfläche nicht bedeckt. So müssen Sie, wenn der Rasen schnell wächst, wie z.B. im Frühling, den Rasen vielleicht öfter mähen.

    Only cut one-third of the lawn at a time 

    Bei jedem Mähvorgang verringert sich die Fähigkeit der Pflanzen zur Photosynthese und zur Produktion von Kohlenhydraten. Um die Photosynthese zu maximieren und die Bodenbelastung zu verringern, mähen Sie nie mehr als 1/3 der Halme ab. Denn schneiden Sie mehr ab, wird die ausreichende Bildung von Kohlehydraten stark geschwächt und so das Wurzelwachstum nachhaltig verlangsamt. Wurde der Rasen zu stark geschnitten, greifen die Halme auf Kohlehydratsreserven zurück, um wachsen zu können. Wenn der Rasen allerdings weiterhin zu kurz geschnitten wird, sind die Reserven sehr schnell aufgebraucht, die Wurzeln werden geschwächt und der Rasen ist Unkraut, Krankheiten, Insekten und Dürre schutzlos ausgeliefert.

    Zwei gängige Mähfehler sind:

    Viele mähen ihren Rasen zu kurz
    1. Eine schlechte Angewohnheit, die alle möglichen Probleme mit sich bringt; von wucherndem Unkraut bis hin zu Krankheiten und schnell wachsenden braunen Stellen bei Trockenheit. Größere Halme produzieren gesündere Wurzeln und brauchen weniger Wasser, da die langen Halme auch als Schattenspender dienen. Das Wurzelsystem wächst so tief, wie die Halme hoch sind.

    2. Viele lassen den Rasen zu hoch wachsen, bevor er geschnitten wird. Warten Sie nicht, bis das Gras zu hoch ist, da Mähen auch Stress für die Halme bedeutet und es Tage dauern kann, bis sich der Rasen wieder erholt hat. Wenn der Rasen zu hoch wird, setzen Sie die Schnitthöhe herauf und verringern Sie diese schrittweise von Mähvorgang zu Mähvorgang. Damit reduzieren Sie die Belastung, der die Pflanzen ausgesetzt sind, gegenüber dem Mähen in einem Durchgang. Falls Sie mehr als 1/3 abgeschnitten haben, lassen Sie Robomow noch einmal nacharbeiten, um den Verschnitt kleiner zu häckseln.

    Wann wird gemäht?
    Mähen Sie wenn der Rasen trocken ist. Sie haben vermutlich schon beobachtet, dass sich nasses Gras extrem schlecht schneiden lässt. Feuchte Halme heften sich an die Messer und führen zu einem unregelmäßigen Schnitt; die Mähkammern verstopfen und behindern den Mähvorgang; das Schnittgut formt sich zu Klumpen und kann in der Folge nicht vom Rasen aufgenommen werden. Mähen Sie eher am späten Nachmittag und meiden Sie die Mittagshitze. Auch das bedeutet weniger Stress für das Gras. So verhindern Sie, dass der frisch geschnittene Rasen verbrennt und geben ihm zudem noch Zeit, sich über Nacht zu erholen.


    Mährichtung?

    Variieren Sie die Mährichtung. Gras tendiert dazu, in die Richtung zu wachsen, in die gemäht wird. Um zu verhindern, dass die Halme sich in irgendeiner Weise ausrichten, verändern Sie jedes Mal die Mährichtung. Ihr Rasen wird gerader aussehen. Friendly Robotics RoboMower® fährt in Dreiecken, so wird jeder Punkt des Rasens mehrmals aus verschiedenen Richtungen gemäht.

    Messer
    Halten Sie die Messer scharf. Scharfe Messer erzeugen einen sauberen, sicheren und effizienten Schnitt. Stumpfe Klingen zerreißen und zerfetzen die Grashalmspitzen, die Graspflanze wird geschwächt und Krankheiten haben leichtes Spiel. Sollte Ihr Rasen 1-2 Tage nach dem Mähen matt aussehen oder sogar braun werden, waren wahrscheinlich Ihre Messer zu stumpf.